Die Route via Kodari hat sich zu meinem Lieblingsweg entwickelt. Durch 3 Tage Akklimatisation in Nyalam bietet die Reise eine sehr gute Höhenanpassung. Nur wenn man 4 Nächte 3 Tage Anpassung hat, gilt die Reise als sicher! Leider gibt es viele Anbieter, denen es hier an Sorgfalt mangelt und die weniger Zeit einplanen. Dadurch werden die Teilnehmer einem hohen Krankheitsrisiko augesetzt. Immer wieder führt das zu starken Beschwerden bis hin zu Todesgefahr. In den Tagen in Nyalam kann man sich einfach ausruhen und Körper und Geist die nötige Zeit zur Anpassung geben. Dabei gibt es schöne Wanderungnen um Nyalam. Viele Plätze in der unmittelbaren Umgebung stehen direkt mit dem heiligen Berg Kailash in Verbindung. So hat man die Möglichkeit, sich langsam auf den Berg einzustimmen und den heimatlichen Alltag etwas ausklingen zu lassen. Die Trekkingtage sind so gestuft, dass man jeden Tag etwas weiter und höher geht, dies in der Gegend von Shishmapangma, dem kleinsten Achtausender mitten im Himalaya, mit ausserordentlicher Sicht auf einige 6 bis 7 tausend Meter hohe Berge und Gletscher.
Der Schwerpunkt ist hier die Begegnung mit der Natur, Ruhe und der heilige Berg. Die ist die günstigste Reise, weil der teure Flug wegfällt. Wer dann noch nach Lhasa fahren will, kann das für einen kleinen Aufpreis (70$) inkludieren.
*Voraussetzung für diese Reise ist mittlere Fitness und eine gute Gesundheit !
Diese Reiseroute ist sicherlich die ausgeglichenste Reisevariante zum heiligen Berg, die es Ihnen erlaubt, viele Sehenswürdigkeiten und die wichtigsten Städte Zentral-Tibets zu besuchen. Eigentlich beinhaltet diese Route zwei Reisen, da sie Reiseziele der Reise KTM-Lhasa und Mt Kailash entlang der südlichen Route verbindet.
Auf diese Weise zu reisen, gestattet es Ihnen, sich bestens an die Höhe zu akklimatisieren. Bis jetzt haben keine meiner Reiseteilnehmer auf dieser Route irgendwelche gesundheitlichen Schwierigkeiten bekommen. Meines Erachtens ist das darauf zurückzuführen, dass Sie bereits 10 Tage im Land sind bevor Sie den Kailash umrunden.
Auf der Kora (Umrundung) selbst hat man pro Lauftag nicht mehr als 350m Höhenmeter bei der übernachtung und reduziert somit das Risiko, an Höhenkrankheit zu erkranken.
Alle Reisepläne haben eine Viertages-Kora /Trekking und bieten am schönsten Platz am heiligen Berg einen Ruhetag an, dadurch schaffen es 95 bis 99% meiner Teilnehmer, den Drölmalapass 5650 M. zu überqueren. Bei den meisten Anbietern schaffen es nur ca. 60 bis 75%, die Umwandlung ganz zu vollziehen, weil sie bei der Planung zu wenig Wert auf die Höhenanpassung legen !
Simmikot, die alte Pilgerroute; Seit
über tausend Jahren wird diese Strecke quer durch den Himalaya von Yogis und
Pilgern begangen. Um nach Simmikot zu gelangen, plant man mindestens einen
Inlandflug ein und landet, mit einer Propellermaschine, auf dem ca. 2800m
gelegenen Simmikot. Anschliessend startet die 6-tägige Wanderung entlang dem
Karnali Fluss bis zur Tibetischen Grenze.
Für die mehrtägige Wanderung sind gute
Kondition und Ausdauer die Voraussetzung.
Leider
werden weite Teile der Gegend durch die Maoisten kontrolliert und diese
verlangen einen Wegzoll von 126 US$ pro Person (2006 soll der Wegzoll erheblich
reduziert werden). Die Grenzzone ist ein Sperrgebiet und erfordert ein
Spezialpermit vom Königreich Nepal (90 US$) und weitere Staatstaxen (100US$)
und weitere Gebuehren, welche vorort erhoben werden, was sich somit auf die
Reisekosten auswirkt.
Das
Besondere bei dieser Reise ist, dass man von einem Land ins andere zu Fuss
unterwegs ist und dabei von üppiger Vegetation, langsam in die karge Hochwüste
Tibets überwechselt. Bei der Wanderung hat man die Möglichkeit dem einfachen bäuerlichen
Leben Nepals zu begegnen und die Strecke wird von vielen Handelskaravanen
begangen, welche mit Ziegen, oder Yaks, Maultieren und Pferden, Güter von Tibet
ins Nepalesische Hochland führen.
Wichtig bei dieser Reise ist, dass man bei Ankunft in Tibet genügend Ruhetage zur Akklimatisation einplant (mindestens 3 Tage). Ansonsten besteht die Gefahr höhenkrank zu werden.
Diese
Reise ist geeignet für Bergfreunde, die gerne viel wandern und über eine gute Fitness verfügen.
Persönliche
Einstufung der Reise; Eine, für den Körper sehr anspruchsvolle Reise, mit häufigem
Wechsel von warmen und kalten Temperaturen und viel Wechsel zwischen hohen und
tiefen geografischen Lagen.
Sie
werden bei der Reise, bei beiden Stufen (Budget- oder Spezialtour), von einem
Nepalesischen Sherpa-Guide begleitet, der ortskundig ist und in der Gegend auch
Verwandte hat und sich somit sehr gut auskennt. Aufgrund des hochgelegenen
Flughafens besteht, bei schlechtem Wetter, die Gefahr von Flugverspätungen
(max. 5 Tage). Somit sollten bei solchen Reisen immer genügend Reservetage
eingeplant werden!
Die
sicherste Reisezeit ist von Mitte Mai bis anfangs Juli und dann ab Mitte
September bis Mitte Oktober. Bei allen anderen Reisezeiten muss mit Regen und
Schnee gerechnet werden!
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Wie man
bucht